Willkommen bei BANA & Friends

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Das Gasthörerstudium BANA (Berliner Modell: Ausbildung für nachberufliche Aktivitäten) der Technischen Universität Berlin gibt es seit über 30 Jahren mit den Schwerpunkten "Stadt", "Umwelt" und "Gesundheit und Ernährung". Die Studierenden (45+) bekommen hier nach ihrer aktiven Berufstätigkeit Zugang zu neuem Fachwissen und neuen Fertigkeiten, die dann in nachberuflichen (oft ehrenamtlichen) Aufgaben weiter verwendet werden können. Mehr →

 

Offizielle Informationen zum

BANA-Gasthörerprogramm der

TU Berlin

Zur  TU-Homepage >>>

 

Stadtwalks am laufenden Band

In jeder Woche gibt es Neues zu entdecken.
Die Bilder zu den einzelnen Exkursionen findet man hier >>>

 Die Erfolgsstory geht weiter...

Ursula Focali hat die Ergebnisse des Sommersemesters wieder in eine ansprechende Form gebracht. Das Seminar "BANAle Bücher" im Rückblick.

 

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Projektlabor BANA e.V.

Wir treffen uns ab dem 21.09.2017 wieder jeden Donnerstag im Café BANA ab 15:00 Uhr.

Der Tätigkeitsbericht für das Jahr 2016 liegt zur Einsichtnahme vor. Mehr zum Verein >>>

 

Projektwoche 2017 in Meran

Am 4. September 2017 startet die diesjährige Projektwoche in Südtirol, weitere Naturtalente sind willkommen.

Anmeldungen bisher: 10 BANA-Studierende!

 

Alles Weitere findet man hier >>>

Pinnwand

Die einzelnen Beiträge öffnen sich durch anklicken.

 

Mi 30.08.2017 FrauenTOUREN: Bettina von Arnim

11:00- ca. 13:00 Uhr

Sie galt als Berlins berühmteste Romantikerin, als Exzentrikerin. Ihrer Zeit war sie weit voraus. Der Spaziergang bewegt sich zwischen dem königlichen Berlin und der Armenvorstadt.

Tour mit Beate Neubauer im Rahmen von "Bewegter Frauensommer"

Anmeldung erforderlich unter Tel 90298-3001 (Frau Schulz)
Veranstaltung des NKM Netzwerk Kulturarbeit für ältere Menschen

Kostenbeitrag 2,- €

Mi 30.08.17 Bei Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Algorithmus: Länger und besser leben durch personalisierte Tabletten und Nano-Roboter. Welchen Einfluss hat KI auf die Medizin von morgen?

 


30.08.2017 | 19.00 Uhr | HIIG | Französische Straße 9 | 10117 Berlin

Katja Weber diskutiert mit spannenden Gästen über personalisierte Medizin.

Der Digitale Salon öffnet ab 18:30 Uhr seine Türen. Ab 19:00 Uhr wird die Sendung live auf hiig.de übertragen. Dann heißt es mitmachen – vor Ort und per Twitter via #DigSal. Der Digitale Salon findet jeden letzten Mittwoch im Monat unter einer anderen Fragestellung statt. Aufzeichnungen vergangener Digitaler Salons und mehr Informationen finden Sie hier.

Mit Unterstützung der Schering Stiftung veranstaltet das HIIG vier Sondersendungen zum Thema „Die Gesundheit des Menschen im Digitalen Zeitalter“. Denn die Digitalisierung betrifft auch die Gesundheit: Auf den Patienten durch Genanalyse zugeschnittene Medikamente, individuelle medizinische Prothesen aus dem 3D-Drucker, Pflegeroboter für hilfebedürftige Menschen sind nur drei Beispiele. Diese Entwicklungen und ihre ethischen und gesellschaftlichen Auswirkungen werden beim Digitalen Salon diskutiert.

Fr 8./Sa 9.09.17 Aktionstag 2017 für ein schönes Berlin

Der stadtweite "Aktionstag für ein schönes Berlin" im September 2016 war ein großer Erfolg. Viele Initiativen haben gezeigt, welch vielfältiges bürgerschaftliches Engagement es in Berlin gibt und wie viele Menschen sich für eine lebenswerte Stadt, einen gepflegten Kiez, gute Nachbarschaft und soziale Projekte engagieren.

Auch 2017 wird es wieder einen Aktionstag geben – der Paritätische Wohlfahrtsverband mit seinem Mitgliedsorganisationen und der Tagesspiegel rufen auf, sich am Freitag, dem 8. September, und Sonnabend, dem 9. September, für soziale Einrichtungen und ein gepflegtes Stadtbild einzusetzen: Ein Tag für meine Stadt! Alle Berlinerinnen und Berliner sind aufgerufen, sich an dieser stadtweiten Demonstration des guten Bürgersinns und freiwilligen Engagements zu beteiligen. Damit die engagierten Berliner, von denen viele seit Jahren mit großem Einsatz in unterschiedlichsten Initiativen und sozialen Einrichtungen helfen, an diesen beiden Aktionstagen unübersehbar sind.

 

Di 12.09.2017: 8. Berliner Sozialgipfel - Für eine soziale Stadtentwicklung - Wohnen . Leben . Arbeit . Teilhaben

Am 12.09.2017 um 17.00 Uhr findet im DGB Gewerkschaftshaus am Wittenbergplatz - Keithstr.1-3, 10787 Berlin

der 8.Berliner Sozialgipfel - Für eine soziale Stadtentwicklung - Wohnen . Leben . Arbeit . Teilhaben - statt.

zu sehen unter www.Berliner-Sozialgipfel.de

Es wird mit den Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der Berliner Parteien diskutiert.

Wer sich dafür interessiert, muss sich frühzeitig anmelden, da es sonst keinen Platz gibt.

Letztes Jahr war es "überfüllt", so dass man das im Nebenraum übertragen musste.

Fr 22.09.2017 Rotes Rathaus: Theater-Hospiz-Gruppe - "Bertha, stirb endlich"

Die Theater-Hospiz-Gruppe wurde zur Eröffnung der Berliner Hospizwoche ins Rote Rathaus eingeladen, um dort ihr Stück "Bertha, stirb endlich!" zu zeigen. 

Darin geht es um die Vampirin Bertha, die nach dem Beißen eines Pfarrersohnes sterbenskrank wird und kurzerhand von ihrem Clan ins Hospiz abgeschoben wird. Doch so schnell stirbt ein Vampir nicht. 

Mitarbeiter_innen des Hospiz Schöneberg-Steglitz haben sich mit den Spätzündern vom Theater der Erfahrungen (beides Einrichtungen des Nachbarschaftsheim Schöneberg e. V.) zusammen getan und ein Theaterstück entwickelt. 

Lachen oder Sterben ist hier die Frage, oder geht etwa beides?

Termin:  Freitag, 22. September 2017  19:30 bis 20:30 Uhr
Ort: Rotes Rathaus, Rathausstraße 15, 10178 Berlin
Veranstalter: Link zum Theater der Erfahrungen - Werkstatt der alten Talente

 

Deutsches Zentrum für Altersfragen: Freunde werden im Alter wichtiger

DZA-Pressemitteilung anläßlich des Internationalen Tags der Freundschaft am 30.07.2017

Angesichts eines wachsenden Anteils kinderloser und geschiedener Menschen wird die soziale Einbettung älterer Menschen häufig mit Sorge betrachtet. Studien des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) zeigen jedoch, dass übertriebene Besorgnis in dieser Hinsicht unbegründet ist. So konnten DZA-Forscher zeigen, dass in den letzten zwei Jahrzehnten zunehmend mehr Menschen nicht nur Kinder und Partner, sondern auch Freunde zu ihren engsten und wichtigsten Beziehungen zählen. Immer häufiger wenden sich ältere Menschen an Freunde, wenn sie einen guten Rat brauchen oder getröstet werden wollen. Hinzu kommt: Im höheren Alter werden immer mehr Freizeitaktivitäten mit Freunden und nicht nur mit Familienmitgliedern unternommen. Deutlich zeigen sich dabei positive Auswirkungen von Aktivitäten mit Freunden. Oliver Huxhold, einer der Autoren der Studie, erläutert: „Zeit mit Freunden zu verbringen und gemeinsam mit Freunden aktiv zu sein, hilft das emotionale Wohlbefinden im Alter aufrechtzuerhalten.“ 

Datengrundlage 

Die Ergebnisse beruhen auf dem Deutschen Alterssurvey (DEAS), einer bundesweit repräsentativen Studie zu Personen ab dem 40. Lebensjahr. Sie wird seit 1996 unter wissenschaftlicher Leitung des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) durchgeführt. Die veröffentlichten Befunde basieren auf Befragungen der 40- bis 85-jährigen Wohnbevölkerung Deutschlands in den Jahren 2008 und 2014. Gefördert wird die Studie durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). 

Diese und weitere Befunde finden Sie in Altern im Wandel. Zwei Jahrzehnte Deutscher Alterssurvey (DEAS), herausgegeben von Katharina Mahne, Julia K. Wolff, Julia Simonson und Clemens Tesch-Römer, unter https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-12502-8

Studie der Stiftung Digitale Chancen: So nutzen Senioren das Internet

 

Im Verhältnis zu ihrem Anteil an der Bevölkerung nutzen nach wie vor deutlich weniger ältere Menschen das Internet als jüngere. Bei den über 70-Jährigen liegt der Anteil der Offliner bei rund 65 Prozent, wie der (N)Onliner Atlas 2016 belegt. Die Gründe, die ältere Menschen für die Nichtnutzung nennen, basieren oft nicht auf eigener Erfahrung, sondern sie beruhen vielfach auf Vorurteilen. Da Medien Erfahrungsgüter sind, kann man ihren Nutzen erst erkennen, wenn man sie genutzt hat. Genau hier setzt die Studie an: Von Juli 2016 bis Mai 2017 haben an 30 Standorten vermittelt durch Senioren-Einrichtungen jeweils zwischen zehn und 15 ältere Menschen einen Tablet-PC mit SIM Karte für acht Wochen ausgeliehen und mit Unterstützung durch ein wöchentliches Begleitprogramm ausprobiert, was im Internet für sie „drin“ ist.

Eine zentrale Erkenntnis der Studie, bei der rund 300 Seniorinnen und Senioren befragt wurden, liefert die Gegenüberstellung der erfragten Gratifikationen und der Nutzung nach den acht Wochen. Eine Übereinstimmung zwischen erkannten Gratifikationen und der Nutzung kann nur in einigen Anwendungsbereichen festgestellt werden. Z.B. stimmen 58% der Befragten der Aussage zu „Durch das mobile Internet kann ich mich in neuen Umgebungen schneller zurechtfinden“, und 53% haben auch die Navigationsfunktion des Tablet-PCs genutzt. Aber obwohl 83% angeben „Das Internet erspart viel Lauferei“ und 69% „Das Internet ermöglicht es mir, im Alter länger selbstständig zu bleiben“, haben nur 24 % in den acht Wochen mit dem geliehenen Tablet oder einem anderen Gerät die Möglichkeit des Online-Einkaufs genutzt. Dieser Befund ist deswegen besonders bemerkenswert, weil häufig betont wird, wie sehr das Internet älteren Menschen dabei helfen kann, ihren Alltag länger selbstständig zu bewältigen. Nun zeigen die Studienergebnisse, dass gerade beim Online-Einkauf, der das konkret ermöglicht, offensichtlich große Vorbehalte bestehen. Dafür spricht auch, dass Sicherheitsbedenken und die Angst vor einem finanziellen Schaden von mehr als der Hälfte der Befragten als eine Barriere für die Nutzung des Internets genannt werden.


Die Studie beinhaltet noch viele weitere interessante Befunde sowie Schlussfolgerungen und Empfehlungen für die digitale Inklusion älterer Menschen. Die Broschüre „Digital mobil im Alter_ So nutzen Senioren das Internet. Zentrale Befunde einer Studie.“ ist eine redaktionell bearbeitete Zusammenfassung der Studie. Sie kann heruntergeladen werden unter http://www.digitale-chancen.de/tabletpcs/

Die gedruckte Fassung kann bei der Stiftung Digitale Chancen unentgeltlich angefordert werden unter redaktion@digitale-chancen.de.

BBSR-Studie: Mehr Wohnungsbau durch lokale Kooperation

 

Lokale Bündnisse werden in vielen Kommunen zunehmend als Instrument genutzt, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Über freiwillige Vereinbarungen von Kommunen, Wohnungswirtschaft, Eigentümern und weiteren Partnern gelingt es vielerorts, den Wohnungsbau zu stärken. Das geht aus einer vom Bundesbauministerium und vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) vorgelegten Studie hervor.

Für die Studie führten die Forscher eine Kommunalbefragung in Städten durch, die unter Wachstumsdruck stehen. Insgesamt identifizierten sie knapp 90 Bündnisse. In 15 Städten analysierten die Forscher vertieft lokale und regionale Bündnisse, darunter Metropolen wie Berlin, Hamburg und Frankfurt am Main, aber auch Universitätsstädte wie Münster, Freiburg im Breisgau oder Konstanz.


Den Bündnissen gehören neben den Stadtverwaltungen, der Wohnungswirtschaft und den privaten Eigentümern Mieter- und Vermietervereine, Architektenkammern, Sozialverbände sowie andere Partner an. Lokale Bündnisse sind unterschiedlich organisiert: Sie reichen vom Erfahrungs- und Informationsaustausch über die gemeinsame Analyse des Wohnungsmarktes und Konzeptentwicklung bis hin zu stark umsetzungsorientierten Bündnissen.

Die Studie „Lokale Bündnisse für bezahlbares Wohnen und Bauen in ausgewählten Handlungsfeldern“ kann im BBSR kostenfrei angefordert werden (forschung.wohnen@bbr.bund.de). Im Internet ist die Veröffentlichungen unter www.bbsr.bund.de abrufbar.

Download der Studie

http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/Sonderveroeffentlichungen/2017/lokale-buendnisse.html

Studie: Digitale Lösungen in der Pflege

 

Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) hat ein Konsortium bestehend aus der Roland Berger GmbH (RB), der Pflegewissenschaftlichen Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) und dem Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e. V. (DIP),eine Studie zu Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) im Pflegebereich, kurz „ePflege“, erstellt. Im Fokus stand dabei zum einen die Erfassung der Ist-Situation bei der Anwendung und Entwicklung von digitalen IKT-Angeboten in der Pflege. Ferner ging es um die Identifikation von aktuellen und zukünftigen Bedarfen sowie die Analyse von bestehenden Barrieren bei der Anwendung und Verbreitung digitaler Lösungen in der Pflege. Aus den umfassenden Datengrundlagen der Studie wurde eine Reihe von konkreten Handlungsvorschlägen abgeleitet.


Als zentrale Handlungsbedarfe werden in der Studie die stärkere Verankerung von Pflege-IKT im Gesundheitssystem sowie Impulse für die weitere Verbreitung von IKT in der Pflege beschrieben. Konkret werden die Etablierung einer „Initiative ePflege“ und einer „Geschäfts-stelle ePflege“ sowie Leuchtturmvorhaben zur quartiersbezogenen Verbreitung von IKT-Lösungen und eine „Bildungsoffensive Digitalisierung in der Pflege“ vorgeschlagen. Mit diesen Ansätzen soll zugleich an bereits abgeschlossene Förderprogramme und Projektergebnisse angeknüpft werden.

Die Studie ePflege kann kostenlos heruntergeladen werden unter:

https://www.rolandberger.com/de/Publications/pub_epflege.html oder
http://www.pthv.de/forschung/ oder
http://www.dip.de/Materialien/

Studie: Abgebrochene Zugänge zu bürgerschaftlichem Engagement

Eine qualitative Studie am Beispiel von Menschen mit Migrationshintergrund in deutschen Wohlfahrtsverbänden


Durch den öffentlich postulierten Bedeutungszuwachs der Zivilgesellschaft erhält bürgerschaftliches Engagement eine zunehmende Relevanz für gesellschaftliche Teilhabe. Gleichzeitig sind sozial benachteiligte Gruppen und Minderheiten in diesem Engagement unterrepräsentiert. Während individuelle Motive für die Aufnahme und Aufrechterhaltung von BE gut erforscht sind, ist das Ziel des beantragten Forschungsprojektes die Rekonstruktion der Prozesse, welche zum Abbruch von bürgerschaftlichem Engagement führen. Die Frage nach der Bedeutung sozialer Differenzen im Abbruchsprozess wird am Beispiel von Menschen mit Migrationshintergrund erforscht, welche ihr Engagement in Wohlfahrtsverbänden als Organisationen der deutschen Mehrheitsgesellschaft abgebrochen haben. Der Abbruch wird im Zusammenhang mit und als Ende eines Zugangsprozesses verstanden. Zugangs- und Abbruchprozesse werden als eine in der Interaktion zwischen dem Handlungsumfeld des Engagements und den Engagementinteressierten sozial hergestellte Wirklichkeit erforscht. Aus diesem Grund wird die Perspektive der einzelnen Engagierten, welche ihr Engagement abgebrochen haben, mit derjenigen des Engagementumfeldes in Beziehung gesetzt. Erstere wird über themenzentrierte narrative Interviews erhoben, letztere über Gruppendiskussionen.

 

DFG-Projekt

Förderzeitraum: 01.06.2014 - 31.08.2017

Publikationen:

  • Kewes, A. (i. E.): Engagementbeendigung in der Wohlfahrtspflege. Vom Suchen, Finden und Verlieren einer sinnvollen Tätigkeit. In: Lessenich, S. (Hrsg.): Geschlossene Gesell-schaften – 38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Erscheint unter: http://publikationen.soziologie.de/index.php/kongressband_2016.

 

Studie: Ausbeutung neu aufgerollt - Die Rolle von Laien in der Altenpflege

 

Dr. Tine Haubner von der Friedrich-Schiller-Universität Jena beleuchtet in ihrer jüngst erschienenen Dissertation „Die Ausbeutung der sorgenden Gemeinschaft. Laienpflege in Deutschland“ die gegenwärtige Ausbeutungssituation in der deutschen Pflege.



Die Ausgebeuteten in ihrer Untersuchung, für die sie für den Deutschen Studienpreis 2017 der Körber-Stiftung nominiert ist, sind die ungeschulten Kräfte in der Altenpflege. ‚Nutznießer‘ sei der Staat, der das Geld stattdessen nicht in die professionelle Pflege investiert. Sie vertritt die, wie sie selbst sagt, radikale These, dass die Pflegepolitik darüber hinaus seit Ende der 90er gezielt Laienpfleger rekrutiert mit dem Ziel der Kosteneinsparung.

Für ihre qualitative Studie sprach sie mit Angehörigen, Ehrenamtlichen, Arbeitslosen und immigrierten Haushaltshilfen aus Osteuropa, die sich in der Pflege engagieren, sowie Experten und Arbeitgebern in Pflegeeinrichtungen.

Ihrer Meinung nach kann Laienpflege professionelle Pflege nicht ersetzen, nur komplettieren: Laienpfleger sollten nicht in die Lage kommen, tatsächlich zu pflegen, sie sollen betreuen und für die Pflegefälle da sein – aus einem Zustand der Sicherheit heraus und nicht aus einem des Mangels. Denn beispielsweise steige das Armutsrisiko an, wenn man für Angehörige sorgt: Die durchschnittliche Pflegesituation in Deutschland dauert bis zu neun Jahren. Die in den vergangenen Jahren von der Bundespolitik durchgesetzten Ansprüche auf ein halbes Jahr Jobunterbrechung oder bis zu zwei Jahre reduzierte Arbeit führen an der Realität vorbei und sind letztlich ein Tropfen auf den heißen Stein.


Bibliografische Angaben:
Tine Haubner: „Die Ausbeutung der sorgenden Gemeinschaft. Laienpflege in Deutschland“, Campus-Verlag, Frankfurt/M. 2017, 495 Seiten, 39,95 Euro, ISBN: 978-3-59350-735-4

Studie: Wie Sport die Denkleistung im Alter verbessert

Dass Sport die Denkleistung im Alter verbessert, haben viele Studien gezeigt. Jetzt haben Forscher der Goethe-Universität Frankfurt/Main in einer der weltweit ersten Studien geklärt, wie Sport sich auf den Gehirnstoffwechsel auswirkt.

Um den derzeitigen Wissensstand zum positiven Einfluss von Bewegung auf das Gehirn zu erweitern, haben Alternsforscher und Sportmediziner in einer randomisierten kontrollierten Studie die Effekte von regelmäßiger Bewegung auf den Gehirnstoffwechsel und das Gedächtnis von 60 Teilnehmern im Alter zwischen 65 und 85 Jahren untersucht. Das Fazit: Regelmäßiger Sport steigert nicht nur die Fitness, sondern wirkt sich auch positiv auf den Gehirnstoffwechsel aus.

Tatsächlich hatte das Training den erwarteten Einfluss auf den Gehirnstoffwechsel: es verhinderte den Anstieg von Cholin. Die Konzentration dieses Stoffwechselprodukts steigt häufig durch den vermehrten Untergang von Nervenzellen an, wie er beispielsweise bei der Alzheimer Demenz auftritt. Durch das Training konnte die Cholinkonzentration im Gehirn der Probanden konstant gehalten werden, während sie bei der Kontrollgruppe anstieg. Auch die Fitness der Teilnehmer wurde deutlich verbessert, wie sich an der gesteigerten Herzleistung ablesen ließ.


Publikation: S Matura, J Fleckenstein, R Deichmann, T Engeroff, E Füzéki, E Hattingen, R Hellweg, B Lienerth, U Pilatus, S Schwarz, V A Tesky, L Vogt, W Banzer, J Pantel (2017) Effects of aerobic exercise on brain metabolism and grey matter volume in older adults: results of the randomised controlled SMART trial. Transl Psychiatry; doi:10.1038/tp.2017.135;
online: http://www.nature.com/tp/journal/v7/n7/full/tp2017135a.html

Studie: EU-Verordnung verschärft Marktbeobachtung von Medizinprodukten: So sind die Hersteller aufgestellt

 

Forscher der Universität Witten/Herdecke legen erstmals detaillierte Zahlen zur Medizinprodukte-Beobachtung vor. Verbesserungspotenziale sehen sie bei der Nutzung von produktspezifischen Daten aus der klinischen Versorgungspraxis

Medizintechnik-Hersteller sind gesetzlich verpflichtet, die Sicherheit ihrer Produkte auch nach der Markteinführung weiter systematisch zu beobachten – wie die Branche dieser Verpflichtung tatsächlich nachkommt, war bisher jedoch weitgehend unbekannt.
Ergebnis der bundesweiten Expertenbefragung: Insgesamt sind die Hersteller in diesem Bereich relativ breit aufgestellt.  Besonders häufig werden sicherheitsrelevante Produktinformationen durch unternehmensinterne Wissensquellen sowie Literaturscreening, Beobachtungs- und Meldesysteme, Kundenkontakt und Marktanalysen gewonnen. Luft nach oben gibt es in der Branche dagegen bei der Nutzung von Daten, die über den Einsatz der Produkte in der Patientenversorgung gewonnen werden, etwa mittels klinischer Medizinprodukte-Studien oder Register.

Aufgrund der großen Unterschiede innerhalb der Branche haben die Forscher die Ergebnisse nach Unternehmensgrößen und Risikogruppen analysiert. Ein weiteres Ergebnis der Wittener Wissenschaftler: Je höher die Risikoklasse der hergestellten Produkte, desto intensiver setzen die Hersteller im Schnitt die Instrumente zur Marktbeobachtung ein. Dies erscheint sinnvoll – schließlich unterliegen riskantere Produkte wie künstliche Hüft- und Kniegelenke sowie Herzschrittmacher oder implantierbare Defibrillatoren strengeren gesetzlichen Vorschriften zur Sicherstellung der Produktsicherheit und -leistungsfähigkeit als solche aus der Gruppe mit dem geringsten Risiko wie beispielsweise OP-Textilien oder Verbandsmaterial.

Die Ergebnisse zur Ist-Situation in der deutschen Medizintechnik erscheinen kurz nach dem Inkrafttreten der neuen europäischen Medizinprodukte-Verordnung. Diese wurde in Folge mehrerer großer Medizinprodukte-Rückrufe zu künstlichen Hüftgelenken und Brustimplantaten durch die EU-Mitgliedsstaaten und den Gesundheitsausschuss des Europäischen Parlaments nach zähen und jahrelangen Verhandlungen verabschiedet. Die Pflicht zur systematischen Überwachung von Medizinprodukten wird durch die neue europäische Gesetzgebung ausdrücklich gestärkt.

Hier finden Sie die detaillierten Ergebnisse der Analyse: https://doi.org/10.1016/j.healthpol.2017.06.005

Publikation: Claus Zippel, Sabine Bohnet-Joschko: Post market surveillance in the german medical device sector – current state and future perspectives, Health Policy 2017

Naturkundemuseum: Wissenschaft im Sauriersaal

Woher kommen meine Essgewohnheiten? Können auch Insekten Blumen züchten? Welche Seuchen erwarten uns im 21. Jahrhundert?

Diese und viele andere Fragen beantworten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus so unterschiedlichen Disziplinen wie der Gesundheitspsychologie, der Immunologie, der Agrarökonomie oder der Nutztierforschung in der Vortragsreihe „Wissenschaft im Sauriersaal".

Sie eröffnen neue Perspektiven, bieten konstruktive Lösungen für globale Probleme und kreieren Zukunftsbilder für das 21. Jahrhundert.

Die Lebenswissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, das Museum für Naturkunde Berlin und die Schering Stiftung laden Sie an acht Abenden ein, sich im Ambiente des Sauriersaals in die faszinierende Welt der Wissenschaft entführen zu lassen.

Die Vorträge beginnen um 19:30 Uhr. Im Anschluss laden wir Sie zu einem Glas Wein und einem exklusiven Besuch des Museums bis 22:00 Uhr ein.

Alle Vorträge werden aufgezeichnet und veröffentlicht.

Wir freuen uns, die erfolgreiche Reihe „Wissenschaft im Sauriersaal" des Jahres 2016 in diesem Jahr fortführen zu können.

Hier können Sie sich die bisherigen Vorträge ansehen:

Wissenschaft im Sauriersaal 2016 - Videos 

Bitte beachten Sie, dass der Anmeldelink vier Wochen vor der Veranstaltung freigeschaltet wird. Eine vorherige Anmeldung ist nicht möglich. Anmeldungen per E-Mail können leider nicht berücksichtigt werden.

Programm

8. September 2017

Das große Missverständnis: Gentechnik und landwirtschaftliche Entwicklung

  • Prof. Dr. Matin Qaim (Agrarökonom)

13. Oktober 2017

Warum wir essen, was wir essen. Eine psychologische Perspektive

  • Prof. Dr. Britta Renner (Psychologin)

10. November 2017

Spielende Mastschweine und die Wissenschaft des Tierwohls

  • Prof. Dr. Dr. Matthias Gauly (Agrarwissenschaftler)

8. Dezember 2017

Wie die Insekten die Blumen gezüchtet haben

  • Prof. Dr. Susanne Renner (Biologin)

 

Die Vorträge dauern jeweils 45 Minuten. Der Einlass beginnt um 19:00 Uhr

Der Eintritt ist frei. Wir bitten um vorherige Anmeldung.

Museum für Naturkunde
Invalidenstraße 43
10115 Berlin

Tel. +49 (0)30 2093-8591

Weitere Informationen finden Sie unter: www.naturkundemuseum.berlin.de , www.hu-berlin.de und im Flyer zur Veranstaltungsreihe "Wissenschaft im Sauriersaal".

Bitte beachten Sie, dass der Anmeldelink vier Wochen vor der Veranstaltung freigeschaltet wird. Eine vorherige Anmeldung ist nicht möglich. Anmeldungen per E-Mail können leider nicht berücksichtigt werden.

Förderer: Schering Stiftung



Übersicht über
alle anstehenden Termine >>>

 

Rückblick auf alle

früheren Veranstaltungen >>>

(mit Text und Bildern)

Die nächsten Events:

28.08.2017 (Montag)
06.09.2017 (Mittwoch)

PW "Mehrgenerationsgarten" Gartenaktivitäten

14:00 - 17:00

Rund um den Garten, Weinberg, Kräutergarten und Dachterasse

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07.09.2017 (Donnerstag)

Neues gemeinsames Gartenprojekt in Spandau

10:00 - 11:30

Wir möchten zusammen mit BANA helfen ein neues Projekt auf die Beine zu stellen

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27.09.2017 (Mittwoch)

BANA Stadtwalk: Böhmisch Rixdorf und die Herrnhuter Gemeinde

13:00

Herr Butt vom Museumsverein führt uns durch Böhmisch Rixdorf. Anmeldung erforderlich!

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Engagiert in Berlin

BANAs im Ehrenamt, z. B. Dieter Althans im Rathaus Neukölln

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TU-Sport

Die Angebote des TU-Hochschulsports stehen allen BANA-Studierenden zur Verfügung! Zum TU-Sport →