Schwerpunkt Umwelt
Im Zentrum des Schwerpunktes "Umwelt" stehen ökologische Fragen, die insbeondere im städtischen Umfeld eine Rolle spielen. So geht es zum Beispiel um die städtische Fauna und Flora unter Berücksichgung stadtplanerischer Gesichtspunkte, um regenerative Energien und ihre Nutungsmöglichkeiten in der Stadt, um die Qualität von Wasser und Luft sowie mögliche Störungen des ökologischen Kreislaufes. Zudem werden umweltpolitische Fragen im globalen Kontext thematisiert.
SE - Bürger als Impulsträger transformativer Beteiligungsprozesse
Nachdem wir im Wintersemester uns mit den theoretischen Grundlagen, methodischen Werkzeuge und praktischen Anwendungsmöglichkeiten partizipativer Forschung im Kontext nachhaltiger Regionalentwicklung auseinandergesetzt haben, rückt im Sommersemester die Fortführung den Rollenwechsel ins Zentrum. Die Studierenden werden selbst zu Impulsgeber*innen der inhaltlichen Inputs und bringen ihre Perspektiven, Interessen und Forschungsfragen aktiv in den Kurs ein. Aufbauend auf den erarbeiteten Grundlagen zu Citizen Science 3.0, epistemischer Gerechtigkeit und Wirkungsorientierung entwickeln sie eigenständig Mini-Forschungs- und Beteiligungsprojekte zur Energiewende, planen Co-Design-Prozesse und übernehmen die Verantwortung für Lehreinheiten im Seminar.
In diesem vertiefenden Format wird der Raum weiter geöffnet: Die Teilnehmenden kuratieren Literatur, wählen Fallstudien, gestalten partizipative Workshop-Elemente und testen Formate, mit denen Bürger*innen, Verwaltung oder Initiativen in Wissensprozesse rund um Wärmewende, erneuerbare Energien und lokale Planung eingebunden werden können. Das Seminar wird so zu einer kollaborativen Forschungswerkstatt, in der nicht mehr nur über transformatives Forschen gesprochen wird, sondern Studierende – im Sinne eines „Students as Partners“-Ansatzes – selbst zu Motoren eines offenen, demo- kratischen und wirkungsorientierten Citizen-Science-Prozesses werden.
Do 09-11 Uhr FH 1019
Beginn: 23.04; wöchentlich; Öztürk, Atilla