Geschichte hautnah erleben

Am 8.Juni haben einige BANA Student(inn)en die Möglichkeit genutzt um an einer eindrucksvollen Führung durch die ‚Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus‘ teilzunehmen.
Diese Veranstaltung war der Höhepunkt einer dreiteiligen Reihe im BANA Wintersemester 2026, die sich intensiv mit der Aufarbeitung der deutschen Teilung, den Methoden der Staatssicherheit und dem System der Zwangsarbeit auseinandergesetzt hat.

Das Besondere an dieser Führung: Die persönliche Perspektive des Dozenten Dr. Peter Keupder die Gruppe persönlich durch das ehemalige Gefängnis führte. Peter Keup hat selber einige Monate als politischer Gefangener hier eingesessen und Zwangsarbeit leisten müssen. So konnte er uns anschaulich, mit vielen Details schildern, wie sich Alltag in der Stasi Haftanstalt anfühlte. Die beiden Fotos veranschaulichen den Alltag in einer engen Zelle und das Kartoffelschälen im Gefängniskeller:

Weil er das vorgeschriebene Plansoll nicht erreichen konnte, musste er als Strafmaßnahme 5 Monate lang nach getaner Arbeit Kartoffeln schälen. Interessanterweise empfand er das trotz Eiseskälte im Kellerraum aber eher als angenehm, da es hier endlich die Möglichkeit zum Kontakt mit anderen politischen Gefangenen gab. Auch hat die Zwangsarbeit den grauen Alltag m Knast strukturiert...
Grausamer waren andere angeblich 'erzieherische Maßnahmen':
Einmal im Monat bestand die Möglichkeit, Besuch zu empfangen. Oft wurde dies kurzfristig abgesagt, um die Häftlinge zu drangsalieren.
Eine weitere sogenannte erzieherische Maßnahme bestand darin, dass die Häftlinge Briefe, die sie an ihre Liebsten geschrieben hatten, den Wärtern vorlesen mussten. Waren sie kritisch, wurden sie vor ihren Augen zerrissen.

Peter Keup berichtet aber auch von positiven Dingen wie einer neuen Freundschaft, die er beim Freigang im Innenhof schließen konnte und bis heute pflegt.
Weitere Informationen auf der Homepage des Menschenrechtszentrum Cottbus e. V.
Die Reihe soll auch im Wintersemester fortgesetzt werden, es wird Gespräche mit Zeitzeugen geben…

Archiv Projektwerkstätten

Hier verlinken wir auf vergagene Arbeiten der Projektwerkstätten.

Auf den verlinkten Seiten können Sie eine Eindruck von den bisherigen Aktivitäten gewinnen und sich auf zukünftige Arbeit und fröhliche Stunden  freuen.   

Die Bürgerstiftung Berlin stellte sich vor
im BANA Tutorium 3 "Bürgerschaftliches Engagement"

Jule Halsinger (Projektleitung), sowie Ehrenamtliche berichteten über die Arbeit der Bürgerstiftung Berlin

Die Bürgerstiftung Berlin will vor allem Jugendlichen helfen, sie ermutigen, fördern und ihnen Chancen eröffnen.
Dabei stehen die Themen  Umweltbildung, Sprachförderung, Naturwissenschaft, Handwerk, Integration oder Kultur im Mittelpunkt.
Jährlich nehmen über 10.000 Kinder und Jugendliche an 140 Standorten teil.
Dabei kommen 56.000 Bildungsstunden zusammen, die hauptsächlich von 500 ehrenamtlichen Patinnen und Paten geleistet werden.
"Neue Ehrenamtliche sind immer willkommen!"

Im Rahmen des Vortrags wurden zwei Projekte von den Ehrenamtlichen vorgestellt:
„Zauberhafte Physik“ „Berlin Rallye“
Bild 1: die „Zauberhafte Physik“ wurde vorgestellt von Thomas L. mit einem Experiment
Bild 2: die „Berlin Rallye“ wurde vorgestellt von Andreas B. mit einem Quiz.

Weitere Infos unter: Bürgerstiftung Berlin

Zukunft Bauen

Über 4 Semester (2018 bis 2020) arbeiteten in dieser Projektwerkstatt junge Studierende mit älteren BANA-Studierenden erstmals an der TU Berlin zusammen. Es entstanden 4 Bücher mit den Semesterdokumentationen, die das Wohnen im Alter insgesamt beleuchten und interessante Alternativen aufzeigen.

BANA-Studierende finden die Dokumentationen in der digitalen Dokumentensammlung auf der ISIS-Plattform.

Tagesspiegel Artikel über BANA

In einer Sonderbeilage vom Berliner Tagesspiegel zur TU berichtete Petra Guercke über BANA:

 

Eine BANA Exkursion der besonderen Art...

Am Freitag den 29.06.2023 startete die Miniaturfregatte "ROYAL LOUISE" bei strahlendem Sommerwetter vom Seglerhaus am Wannsee.