Warum DDR-Erinnerungsarbeit am Beispiel des Menschenrechtszentrums Cottbus

SE - Warum DDR-Erinnerungsarbeit am Beispiel des Menschenrechtszentrums Cottbus

Im zweiten Teil der Reihe über die Aufarbeitung der deutschen Teilung legen die Referenten den Fokus auf die DDR-Staatssicherheit und auf das System der Zwangsarbeit in Gefängnissen und Jugendwerkhöfen der DDR.

In der ersten Veranstaltung beleuchtet Dr. Peter Keup die Ziele und Methoden des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. Dabei geht er insbesondere auf die Methode der Zersetzung ein und erläutert an einer Reihe von Beispielen die Folgen, unter denen die Betroffenen bis heute zu leiden haben.

Die zweite Veranstaltung widmet sich dem System der Zwangsarbeit im Strafvollzug und in Heimen sowie Jugendwerkhöfen der DDR. Alesch Mühlbauer zeigt auf, unter welchen Bedingungen Gefangene im Strafvollzug der DDR arbeiten mussten, welche Ziele die SED mit dem Zwang zur Arbeit verfolgte und wo die im Gefängnis hergestellten Produkte schließlich landeten.

Den Höhepunkt stellt die dritte Veranstaltung dar. Die Teilnehmenden besuchen die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus. Dr. Peter Keup wird die Gruppe durch das ehemalige Gefängnis führen, in dem er 1981 nach einer gescheiterten Flucht einen Teil seiner Strafe ableisten musste.

Anmeldung erforderlich unter: dominik.steffan@tu-berlin.de

Mo 12.15-13.45 Uhr, Termine: 27.04.; 11.05.

FH 1019

Keup, Dr. Peter; Mühlbauer, Alesch