Zukunft 60+ Lebensfreude und Engagement im Ruhestand
Wenn Ihr Lust auf Bücher und Ausstellungsbesuche habt, Euch kreativ ausprobieren und
in Bewegung halten wollt und auch Diskussionen und das Kennenlernen neuer Sozial-und Wohnprojekte interessant findet, dann seid Ihr in unserer Projektwerkstatt richtig.
Neue Kontakte, gemeinsame Erlebnisse sowie Engagement sind für uns ein wichtiger Teil von BANA.
Termine: Fr 10-12 Uhr 14 tägig
Ort: FH 1019 oder Außentermine
Leitung: Ernst, Elke; Helmer, Ursula; Hühmer, Sabine
Rückblick auf unsere Exkursionen:
Zum Glück hatte uns der Wintersturm Elli hier in Berlin verschont, so dass wir alle erwartungsvoll und pünktlich unsere Führung durch die Sammlung Schwarz antreten konnten.
Beeindruckend an dieser Sammlung, die erstmalig in diesem Umfang gezeigt wurde, ist nicht nur die Anzahl der Künstler gewesen. Überwiegend handelte es sich dabei um französische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts aber auch Werke von internationalen zeitgenössischen Künstlern. Wir bekamen nicht nur tolle Gemälde, sondern auch Drucke, Stiche, Skizzen, Plakate und Skulpturen zu sehen.
Die Führung hat dieses Mal besonders Spaß gemacht. Ein ganz sympathischer und kompetenter Kunsthistoriker verschaffte uns nicht nur eine Übersicht zur Sammlung, sondern unterhielt uns auch mit amüsanten Anekdoten.
Ein rundum gelungener Museumsbesuch!
Und schon wieder folgten wir kurz vor Jahresabschluss einer schönen Tradition! Interessierte Leserinnen und Leser aus unseren Kreisen trafen sich in gemütlicher Runde in der Buchkantine in Moabit.
Wer wollte, konnte ein Buch vorstellen, was einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat und vielleicht eine tolle Bereicherung für manche Bücherliste darstellt. Sehr interessant war wieder die Vielfalt der empfohlenen Bücher (siehe Fotos). Darüber hinaus bot die Buchkantine auch die Möglichkeit, sich noch mit originellen Weihnachtsgeschenken einzudecken oder in den Büchern zu schmökern.
Wir haben jedenfalls diesen Austausch wieder sehr genossen!
„Die Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin würdigt erstmals das Schaffen der deutsch-jüdischen Kunsthandwerkerinnen, die in einer von Ausgrenzung und Umbrüchen geprägten Zeit ihren eigenen Weg gingen. Sie stellt Leben und Werk von mehr als 60 jüdischen Designerinnen vor und zeigt, wie sie gesellschaftliche Hürden überwanden.“
Die einstündige Führung war sehr informativ und brachte uns das Werk und das Schicksal vieler dieser Frauen näher.
Im schönen Museums Café diskutierten wir noch weiter.
Unserer Tradition folgend eröffneten wir das neue Semester mit einer kleinen Wanderung. Dieses Mal trafen wir uns im Norden von Berlin, um die Invalidensiedlung in Frohnau zu erkunden.
Regina Wierig aus unseren Reihen führte uns durch die Siedlung und berichtete viel Interessantes zu diesem 1937 durch das nationalsozialistische Heeresbauamt für Versehrte des 1. Weltkrieges errichtete Areal. Die Siedlung besteht aus Klinkerbauten mit insgesamt 150 Wohnungen und einem Wirtschafts- und Gemeinschaftsgebäude. Anschließend konnten wir uns bei einem gemütlichen Besuch in der Hubertusklause aufwärmen und zum kommenden Semester austauschen.
Auf nach Dahlem !
Am 20.06.25 besuchten wir die Ausstellung: 120 Jahre Brücke, 120 Berliner*innen, 120 Werke Das Museum feierte das 120- jährige Jubiläum der Künstlergruppe (u.a. Kirchner, Pechstein, Heckel, Schmidt-Rottluff) mit einer sehr individuellen Bildauswahl. 120 Berliner waren eingeladen ein Bild der Gruppe zu wählen und zu interpretieren. Dabei waren u.a. Jenny Erpenbeck, Claudia Roth, Achim Freyer Alexander Scheer.
Wir waren uns einig : eine sehr gelungene Ausstellung in einem der schönsten Museen von Berlin.
Anschließend saßen wir noch bei schönstem Wetter im Garten Café .
Auf dem Gelände von Atelier Gardens trafen wir uns zu einem Bio-Balkon-Workshop. Von Frau Schattling erfuhren wir, wie wir unseren Balkon zu einer "üppigen Oase" machen, der uns als auch den Insekten Freude bereitet und auch das Ernten ermöglicht. Wir erhielten viele praktische Tipps und unsere Fragen wurden kompetent beantwortet. Im Anschluss daran führte Frau Schattling uns über das große Gelände von Atelier Gardens. Wir entdeckten wunderschön angelegte Beete, bemalte Fassaden der Film-und Tonstudios, Hühner, Tauben und Bienen und ein Freilichtkino. Über eine Freitreppe landeten wir auf einer Dachterrasse, die einen weiten Blick über das Tempelhofer Feld bis hin zum Fernsehturm bot. Der Besuch endete in der Kantine von Roots Radicals und ganz zum Schluss im Cafe´. Wir waren restlos begeistert von dieser Aktion und dem interessanten Ort.
Auf den Spuren "Von versteckten Katern, grünen Heringen und mehr..." führte uns Matthias Rau durch Weißensee. Der Weg führte uns vom Kino Toni zum Weißen See. Auf humorvolle, lehrreiche Weise erfuhren wir Historisches und Aktuelles über diesen Stadtteil, der für viele wenig bekannt war. Das war bestimmt nicht unsere letzte Tour mit Matthias Rau.
Eröffnet haben wir das Sommersemester in der Projektwerkstatt Zukunft 60+ mit einer kleinen Wanderung von Hermsdorf nach Lübars. Bei bestem Wetter und gut gelaunt starteten wir in Hermsdorf Richtung Tegeler Fließ. Die durch die letzte Eiszeit geprägte Landschaft bietet eine wunderbare Natur und wurde daher auch teilweise unter Naturschutz gestellt.
Unser Weg führte uns am Hermsdorfer See und am Ziegeleisee (Strandbad Lübars) vorbei. Weiter ging es in Richtung Lübarser Felder. Leider reichte die Zeit nicht, um uns den Eichwerder Steg (Naturlehrpfad) anzusehen. 0Von den Lübarser Feldern aus zeigte sich uns bereits das Dorf Lübars. Das älteste Dorf Berlins verfügt noch über eine erhaltene Dorfstruktur mit einer barocken Dorfkirche.
Zum Abschluss kehrten wir im historischen Gasthaus „Alter Dorfkrug“ ein.
Bei herzhaften und süssen Leckereien tauschten wir uns nochmal zu den geplanten Veranstaltungen in diesem Semester aus. Alle waren sich einig: es warten interessante Veranstaltungen auf uns.
2023 hat der Besuch des Achim Freyer Kunsthauses alle begeistert.
Nun konnten wir Achim Freyer erneut begegnen. Anlässlich seines 90. Geburtstages fand eine Retrospektive im Schloss Biesdorf statt.
Diese zeigt erstmals das bildkünstlerische Schaffen von Achim Freyer aus über 70 Jahren in einem großen Zusammenhang.
„Achim Freyer wurde 1934 in Berlin geboren, war Meisterschüler von Bertolt Brecht, lebte in der DDR und wurde nach der Flucht in den Westen 1972 als Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner weltberühmt. Immer ist er aber zuerst Maler, Bildender Künstler, der seinen Gestaltungsraum auf alle verfügbaren Medien ausweitet. Es ist die Großzügigkeit, durch die er seine eigene Welterfahrung, die inneren Prozesse der Wahrnehmung, in Malerei, in Theater, in Environments, in Film übersetzt und zu einem Gesamtkunstwerk werden lässt.“
Es war unsere letzte Veranstaltung in diesem Semester . Tolles Wetter: Schnee und Sonnenschein , dazu ein schönes Haus mit Café- es hat alles gepasst.
Danke an Uwe für die nette Überraschung zum Valentinstag!
Die Vision des Vereins ist: „Eine Gesellschaft, in der sich Jugendliche und Senior:innen gegenseitig unterstützen und voneinander lernen.“ Die Umsetzung geschieht in Projekten wie gemeinsame digitale Bildung, Berufsorientierung mit Fokus Handwerk und dem Aufbau von Wohngemeinschaften. Wir waren sehr begeistert, mit welchem Enthusiasmus gepaart mit Pragmatismus Jonas Deusser „seinen“ Verein vorstellte.
Viele haben gute Vorsätze in Bezug auf mehr Bewegung und weniger Stress in 2025. Wie jedes Semester, bemühten wir uns ein Treffen in dieser Richtung, zu gestalten. Wir haben Tanja Gentsch (www.Yoga-TanJA.de) angesprochen. Mit Atemübungen, Entspannungstechniken und auch Yogaübungen haben wir diesen Vormittag verbracht. Es hat allen Spaß gemacht !
Bei Regen und Kälte besichtigten wir das EJF Heiligensee (Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk). Dank der hervorragenden Führung von Frau Löhr lernten wir das große Gelände mit den verschiedenen Wohnformen und Arbeits- und Freizeitbereichen kennen, in denen Menschen mit ganz unterschiedlichen Bedarfen ihren Platz gefunden haben. Wer sich ehrenamtlich betätigen möchte und eine soziale Wohnform in der Natur bevorzugt, ist hier richtig.
Die Sammlung der Berlinischen Galerie präsentiert sich auf mehr als 1000 Quadratmetern mit rund 250 ausgestellten Arbeiten aus Malerei, Grafik, Fotografie, Architektur und den Künstler*innen-Archiven.
Der Rundgang ist eine Zeitreise durch Berlin: Kaiserreich, Weimarer Republik, nationalsozialistische Diktatur, Neuanfang nach 1945, Kalter Krieg in der geteilten Stadt und die sich im Schatten der Mauer in Ost und West entwickelnden alternativen Gesellschafts- und Lebensentwürfe. In Ost-Berlin bildete sich ab den späten 1970er Jahren eine alternative Kulturszene aus. In West-Berlin zogen die aggressiven Werke der Neuen Wilden ab Ende der 1970er Jahre erneut international Aufmerksamkeit auf die geteilte Stadt.
Die gebuchte Führung erfüllte alle Erwartungen. Im Café fanden noch anregende Gespräche statt.
Unser Besuch der Ausstellung „Träum weiter - Berlin, die 90er" im C/O Berlin fand großes Interesse. War es doch eine unglaublich aufregende und spannende Zeit, welche einige Mitglieder der Agentur OSTKREUZ in Fotos festgehalten haben.
Gegründet wurde die Agentur OSTKREUZ 1990 von einer Gruppe von Fotograf:innen aus der ehemaligen DDR mit Sitz in Ost-Berlin. Die Aufnahmen der mit feiernden Menschen eroberten Mauer am 09.11.89 oder Fotos der Mauerbrache am Potsdamer Platz sind vielen von uns bekannt. In der Ausstellung wurden aber auch Alltagsszenen aus jener Zeit festgehalten, die zum Nachdenken angeregt haben. Jeder von uns verbindet mit der Zeit rund um den Mauerfall ganz individuelle Ereignisse, Emotionen und Eindrücke, zumal wir jahrelang vorher aus zwei verschiedenen Richtungen auf die Mauer geschaut haben.
Die Fotos und Erläuterungen während der Führung weckten vielfältige Erinnerungen an die Zeit vor 35 Jahren. Im Café Hardenberg konnten wir uns dann dazu austauschen und diese Zeit nochmals Revue passieren lassen.
Das Wintersemester begannen wir wieder mit einem Treffen im Grünen.
Bei schönstem Herbstwetter spazierten wir durch den Tiergarten und besprachen das Programm für die nächsten Wochen.
Wir begrüßten viele neue Teilnehmer aus dem ersten Semester, denen wir hoffentlich viele Anregungen für das BANA – Studium geben konnten.
Wir wurden auch Zeugen einer interessanten Aktion : Freiwillige Helfer haben Bäume mit einem Schutzanstrich angepinselt, um sie vor Bibern zu schützen
Zum Abschluss ging es noch ins Café am Neuen See.
Wir freuen uns auf viele interessante Veranstaltungen.
NEU :Sabine ist neue Mitorganisatorin , bei Frank bedanken wir uns für seine bisherigen Aktivitäten ( er ist aber weiter dabei).
Noch nie waren so viele weltberühmte Ikonen des bedeutendsten Malers der Romantik in einer Ausstellung versammelt: Caspar David Friedrichs Werk wird mit 60 Gemälden und 50 Zeichnungen in einer einzigartigen Sonderausstellung in diesem Sommer präsentiert.
Auch wir wollten das natürlich sehen. Rechtzeitig wurde eine 90 minütige Führung gebucht und es hat sich gelohnt!
Klimakrise - das Thema geht uns alle an.
Durch unsere Kommilitonin Carola sind wir mit Isabell Baumberger ( Journalistin, Kommunikationsberaterin und Biografin ) in Kontakt gekommen. Ihr Angebot zum Thema Biografiearbeit haben wir gerne angenommen.
„Wer das Wort Biografiearbeit hört, denkt vermutlich erstmal an die Biografien berühmter Leute oder allenfalls daran, dass auch „gewöhnliche“ Leute Biografien haben, die sie vielleicht aufschreiben möchten.“
Das ist aber nur ein Aspekt. Über Lieblingsgerichte der Kindheit und die Beschreibung einer der ersten eigenen Wohnungen kamen wir schnell miteinander ins Gespräch.
Es war ein sehr interessanter und anregender Vormittag.
Zu unserem ersten Treffen in diesem Semester verabredeten wir uns mit Rosemarie Heger zu einer Führung durch den Park - sie hatte im
1. Semester eine wunderbare Präsentation zum Görlitzer Park gehalten. Der Görlitzer Park, bedingt durch seine soziale Problematik, den Straftaten und der negativen Berichterstattung, gehörte ja bisher nicht zu den für uns angesagten Freizeitorten. Wir ließen uns eines Besseren belehren und waren positiv überrascht über das schöne, weitläufige, abwechslungsreiche Gelände, den vielen Plätzen für Kinder-und Jugendliche und auch über die Sauberkeit und Ordnung. Wir erfuhren von den intensiven Diensten der BSR und vor allem auch von den sozialen Unterstützungsmaßnahmen durch Fixpunkt, Parkläufern und natürlich auch der Polizei, die nahezu täglich im Park unterwegs sind. Die Straftaten, speziell der Drogenhandel, sind aber immer noch zu hoch. Es ist fraglich, ob ein Zaun helfen kann, aber probieren kann man es ja mal, meinte Rosemarie. Zum Schluss: Wir waren sehr beeindruckt von diesem schönen Park und vor allem der vielen Unterstützungsgruppen, gerade auch aus der Nachbarschaft, die sich unermüdlich mit den Problemen dieses Parks auseinandersetzen.
Stannes Schwarz ist ein Künstler, der in Schöneberg wohnt und schon des öfteren seine Bilder oder die seiner Workshopteilnehmer*innen im Rathaus Schöneberg ausgestellt hat. Durch seine dezentrale Kulturarbeit waren wir auf ihn aufmerksam geworden und engagierten ihn für einen Workshop mit uns. Bepackt mit Pinsel, Papier und Farben lud er uns ein, spontan mit der Abklatschtechnik und Stiften "Kunstwerke" zu schaffen - und siehe da, wir gerieten förmlich in einen Farbenrausch und schufen ein Bild nach dem anderen. Es hat großen Spaß gemacht und die Zeit verflog im Nu.
Frau Dr.Bettina Held, Kulturgerargogin, stellte ihr Konzept der Wohnschule vor.
Ziel dieses Konzepts ist es, den persönlichen "Plan B" für das Wohnen und Leben im höheren Alter zu finden.
In ihrem Wohnseminar geht sie auf Themen wie Wohnbiographie, Wohnträume, " Sich kleiner setzen", lebendige Nachbarschaft als Chance ein und führt Exkursionen und Expertenbesuche durch.
Im 2.Teil diskutierten wir in diesem Zusammenhang unsere Sorgen, Ängste und Vorstellungen, deren Umsetzung oftmals durch die unzureichende Ausstattung Berlins mit bezahlbaren Servicewohnungen, Wohngemeinschaften und Pflegeeinrichtungen erschwert wird.
Es wurde klar, dass wir dieses Thema wieder auf die Tagesordnung setzen wollen (z.B. Seniorenvertretung, Pflegeberater oder Pflegeberaterinnen einladen). Auch waren wir so angetan von Frau Held und ihrem Konzept der Wohnschule, dass wir uns mit ihr eine weitere Veranstaltung, dann mit einem anderen Schwerpunkt, gut vorstellen können.