Schwerpunkt Umwelt

Im Zentrum des Schwerpunktes "Umwelt" stehen ökologische Fragen, die insbesondere im städtischen Umfeld eine Rolle spielen. So geht es zum Beispiel um die städtische Fauna und Flora unter Berücksichtigung stadtplanerischer Gesichtspunkte, um regenerative Energien und ihre Nutzungsmöglichkeiten in der Stadt, um die Qualität von Wasser und Luft sowie mögliche Störungen des ökologischen Kreislaufes. Zudem werden umweltpolitische Fragen im globalen Kontext thematisiert.

 

Link zum BANA-Vorlesungsverzeichnis >>>

 

Das SoSe 2021 findet wieder online statt

Das Seminarthema des SoSe 2021 lautet: Gärten und Artenvielfalt.

Im Projekt dazu geht es um Natur & Garten

Unsere Aktivitäten aus den letzten Semestern:

WS 20/21 hat online stattgefunden

Unser Seminarthema bezog sich auf Mikroplastik

Wir befassen uns mit der Herkunft, der Verbreitung und den Gefahren von Mikroplastik. Wir untersuchen, auf welche Weise Mikroplastik in die verschiedenen Ökosysteme (Meer, Flüsse, Boden, etc) gelangt und wie es sich in den Nahrungsketten anreichert.

Außerdem informieren wir uns über Lösungsstrategien und Initiativen, die es zum Problem Plastikmüll weltweit gibt.

Schließlich wollen wir praktikable Vorschläge für unser tägliches Leben entwickeln,  um den Plastikverbrauch zu reduzieren

Arbeitsweise: Grundlegendes Wissen wird als Vortrag von unserer Seminarleiterin vermittelt.

Die verschiedenen Themen erarbeiten wir in Eigenrecherche und in Kleingruppen. Die Ergebnisse werden im Plenum präsentiert und diskutiert.

Ergänzendes Material wird auf unserer internen Kursseite zur Verfügung gestellt

Vorstellung von 2 Apps zur Erkennung von Mikroplastik in Produkten

Problem: Mikroplastik in Produkten des täglichen Lebens

Viele Produkte des täglichen Bedarfs wie Zahnpasta oder Haarwaschmittel enthalten Mikroplastik. Für die Hersteller scheint es lukrativ zu sein,  diese günstigen Plastikzusätze zu verwenden, die andere, meist marginal teurere Substanzen ersetzen, zum Beispiel den feinen Sand in Peelings. Die Partikel gelangen über die Abflüsse von Waschbecken und Badewannen in die Kanalisation und schließlich in Flüsse und Meere. In einigen Ländern ist der Einsatz von Mikroplastik in Kosmetikartikeln bereits verboten. In Deutschland haben einige Hersteller angekündigt, diese Stoffe nicht mehr einzusetzen.

Die Realität sieht aber anders aus…

Wir sind praktisch täglich mit Mikroplastik konfrontiert.

 

Wie erkenne ich als Verbraucher, ob ein Artikel Mikroplastik enthält?

Ein Seminarteilnehmer hat getestet, wie man sich als Verbraucher möglichst problemlos darüber informieren kann, ob Mikroplastik in den Produkten enthalten ist. Er empfiehlt zwei kostenlose Smartphone-Apps:Code Check und Beat the Microbead.

Man fotografiert mit der App den Strichcode des Produkts und erhält dann die Informationen über die Inhaltsstoffe. Es sind allerdings viele Artikel noch nicht gelistet.

Codecheck AG -Schweizer Unternehmen mit Büro in Berlin - App ist frei aber werbefinanziert

- Waren hinzufügen kann jeder nach WIKI-Prinzip

Beat the Microbead - Plastic Soup Foundation über Spenden finanzierte NGO

 

Links zur Websites der Anbieter:

- https://www.codecheck.info 

- https://www.beatthemicrobead.org

Links zu den Smartphone-Apps

- Code Check

- Beat the Microbead

SoSe 2020 hat online stattgefunden

Das vergangene Sommersemester hat uns ein wenig eingeschränkt, d.h. wir konnten keine Exkursionen unternehmen. Wir hatten aber das Glück, dass wir unser Umweltprojekt mit dem Thema: -„Phytosanierung– wie Pflanzen die Umwelt verbessern“ online durchführen konnten. In Gruppen haben wir zur Verbesserung der Luft-, Boden- und Wasserqualität recherchiert, unsere Ergebnisse zusammengetragen und auf einem Poster dargestellt.

 

Link zum Poster >>>

28.11.2019 Exkursion Blumberger Teiche

Das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin ist eine Naturerlebnislandschaft, die uns verschiedene Landschaftstypen und Naturschutzgebiete  zeigt. Im Speziellen haben wir die Blumberger Teiche besichtigt und gesehen, wie der Biber, der zwar auch Schaden anrichtet, aber für die Natur ein wichtiger Helfer sein kann.

21.11.2019 Exkursion Wildpark Schorfheide

Unsere erste Exkursion im WS 2019/20 zum Wildpark Schorfheide

Am 21.11.2019 traf sich die Umweltgruppe im Wildpark Schorfheide, eine gute Autostunde nördlich von Berlin. Das Wetter war uns wohlgesonnen und so konnten wir ausreichend Wildtierarten beobachten. Besonders interessant war die Fütterung der Luchse, der europäischen Fischotter und des europäischen Wolfs.

Das Biosphärenreservoir Schorfheide-Chorin steht seit 1990 unter dem Schutz der UNESCO und beherbergt ausschließlich Wildtierarten, die in der Schorfheide heimisch sind. Dazu gehören auch das Wisent, der Elch, das Exmoor Pony, das englische Parkrind, das Mangalitza Wollschwein und einige mehr. Wir hatten die Gelegenheit viele auf "freier Wildbahn“ zu entdecken.

Im Besucherhaus befindet sich eine sehr informative Abteilung zum Wolf und ein kleines Restaurant mit Spezialitäten und Wildgerichten. Hier hat zum Abschluß die Wildparleiterin unsere noch offene Fragen beantwortet.

Diese äußerst interessante Führung ist nur empfehlenswert und es gibt weitere Informationen unter: https://www.wildpark-schorfheide.de

Projektankündigung "Feinstaubmessung selbst gemacht"

Das Thema Feinstaub gewinnt derzeit immer mehr an Bedeutung.

Ich möchte ein interessantes Projekt des Citizen Science OK Lab aus Stuttgart vorstellen und zur Mitarbeit anregen. Bei  "luftdaten.info" haben tausende von Paten weltweit selbst gebaute Messgeräte an der Außenwand des Hauses installiert. Aus den übermittelten Daten generiert luftdaten.info eine sich ständig aktualisierende Feinstaub-Karte. So wird Feinstaub sichtbar…

Paten die sich einen Sensor anschaffen wollen bin ich gern bei der Anschaffung und Inbetriebnahme behilflich.
Voraussetzung ist eine Steckdose in unmittelbarer Entfernung des Sensors und ein passwortgeschütztes W-LAN.
Ich werde die nötigen Teile bestellen (China, dauert ca. 6-8 Wochen) und vorkonfigurieren.
Die Kosten für eine Messstation betragen ca. 25.-€.
In einem Workshop im Wintersemeter 2019 könnten wir dann die Geräte in Betrieb nehmen.

Mitte Juni werde ich die benötigten Teile bestellen und vorkonfigurieren.
In einem Workshop Anfang WS 2019 werden wir die Messstationen gemeinsam zusammenbauen und in Betrieb nehmen.
Falls ihr bei dem Projekt mitmachen möchtet sendet mit bitte eine kurze Mail an:

otto.kueckmann@campus.tu-berlin.de

20.06.2019 Exkursion zum Ökowerk

20.06.2019 Exkursion zum Ökowerk

Bei angenehmen Wetter hat uns Frau Dr. Christine Kehl uber einen Teil des Geländes des Ökowerkes begleitet. Sie führte uns in den Maschinenraum mit den unterschiedlichen Dampfmaschinen und gab uns hierzu die entsprechenden Erklärungen über ihre ehemalige Funktionsweise. Danach noch ein Blick in den sehr kühlen Reinwasserbehälter.

Im Anschluß erklärte uns Herr Thomas Hötger die Wirkungsweise einer Streuobstwiese. Wir entdeckten weiterhin ein Giftpflanzen- sowie ein Nutzkräuterbeet. Er machte uns auf die unterschiedlichen Möglichkeiten für den Unterschlupf von Insekten und  Bienen  aufmerksam.

Der Bestand von Totholzhecken - teilweise sehr überwuchert- soll in den nächsen Jahren reduziert werden.

13.06.2019 Baumbestimmung im Tiergarten
06.06.2019 Exkursion Fährtenlesen

06.06.2019 Exkursion "Fährtenlesen im städtischen Raum"

Am Donnerstag, den 06.06.2019 hat das Theorie-Praxis-Projekt „Biologische Vielfalt in Berlin“ eine Exkursion in den Biesenthaler Forst unternommen. Hier sollten die zuvor in der Projektarbeit gewonnenen Kenntnisse praktisch umgesetzt werden.

Getroffen haben sich 15 BANA Studenten*innen morgens am Bahnhof Biesenthal und sind dann unter Führung von Stefanie Barth und Paula Zinsmeister in den Wald gegangen.

Schon auf dem Weg vom Bahnhof in den Wald konnten erste Spuren von Hund und Hase entdeckt und zugeordnet werden.

Nach einer kurzen Einweisung durch Steffi und Paula konnten wir in kleinen Gruppen oder auch einzeln unser Wissen praktisch anwenden.

Das Highlight war eine frische Losung, die Paula gefunden hat. Sie stammt wahrscheinlich von einem Wolf. Steffi hat sie in ein Glas gefüllt, um sie analysieren zu lassen.

Beendet haben wir die Exkursion bei Kaffee und Kuchen und einer nötigen Erfrischung im Café "Kaiserliches Postamt" am Biesenthaler Bahnhof.

24.04.2019 Pflanzung des BANA-Baumes
BANA-Baum Blücherplatz 3

Der BANA-Baum ist gepflanzt!

Die von den Umwelt-Studierenden initiierte Spendenaktion für einen Berliner Stadtbaum konnte erfolgreich zu Ende gebracht werden. Der Baum ist bespendet und ausgewählt: 

 

Baum-Nr: 0219F006,  Japanischer Schnurbaum,

Blücherplatz 3, 10961 Berlin  (U-Bhf. Hallesches Tor)

Baumschild:  BANA TU Berlin

 

Der BANA-Baum wurde an 26.4.2019 durch die Fa. Flöter & Uszkureit Garten-, Landschaft- und Sportplatzbau GmbH, Nuthestr. 15, 12307 Berlin, an dem vorgegebene Standort  eingepflanzt. Die Baumböcke aus Holz sowie das Baumschild müssen noch angebracht werden.

Allen Spendern ein herzliches Dankeschön.

17.01.2018 Exkursion zur BSR

Wir hatten die Gelegenheit, das Gelände der BSR in Tempelhof, Ringbahnstr.96, zu besichtigen.

Bei einem ca. 2stündigen Vortrag durch Herrn Dr. Markus Spitznagel aus dem Vorstandsbüro Energie, Umwelt & Innovation,

bekamen wir einen guten Überblück über den Ablauf des Geschäftsbetriebes. Desweiteren wurden wir über Verbesserungen im Umweltbereich informiert. Dr. Spitznagel erläuterte uns aktuelle Maßnahmen zur Energieeinsparung und die weiteren Innovationspläne zur Müllverwertung.

Danach gab es noch eine kurze Führung über das BSR Gelände.

 

22.11.2018 Parlament der Bäume

Exkursion zum "Parlament der Bäume" am 22. November 2018

Nach jahrelangen Bemühungen ist das Mauermahnmal "Parlament der Bäume" in der Nähe des Reichstages vom Berliner Senat  unter Denkmalschutz gestellt worden. Die Erinnerungsstätte für die Mauertoten ist auf Initiative des Aktionskünstlers Ben Wagin entstanden und befindet sich auf dem ehemaligen Grenzstreifen.

Weil der Bundestag weiterhin Eigentümer dieses Areals ist und das Nutzungsrecht des Senats Ende diesen Jahres ausläuft, gibt es Diskussionen zur Auflösung dieser Fläche, um sie für eine mögliche Bebauung freizuhalten. Das könnte möglicherweise das Aus für das "Parlament der Bäume" bedeuten, wenn es nicht mit in die künftigen Baupläne integriert werden würde.

Wir haben diese Gedenkstätte  besucht und hatten das Glück, dass eine Studentin, die ihre Bachelor-Arbeit über dieses Thema geschrieben hat, viele interessante und ergänzende Information geben konnte.